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PZN: 18065810
Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):
Nurofen 400 mg Weichkapseln. Wirkstoff: Ibuprofen. Anwendungsgebiete: Zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopf-, Zahn- und Regelschmerzen von Fieber und Schmerzen im Zusammenhang mit Erkältung. Warnhinweis: Enthält Sorbitol und Ponceau 4R.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke!
GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER
Nurofen 400 mg Weichkapseln, zur Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen, Fieber, Schmerzen in Zusammenhang mit Erkältungen bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 40 kg Körpergewicht (ab 12 Jahren)
Wirkstoff: Ibuprofen
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an.
| Andere NSAR (entzündungs- und schmerzhemmende Arzneimittel), einschließlich Cyclooxigenase-2-Hemmer, | da diese das Risiko für Magen-DarmGeschwüre oder Blutungen erhöhen können |
| Digoxin (gegen Herzinsuffizienz), | da die Wirkung von Digoxin verstärkt werden kann |
| Glukokortikoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen enthalten), | da sich dadurch das Risiko für Magen-DarmGeschwüre oder -Blutungen erhöhen kann |
| Thrombozytenaggregationshemmer, | da sich dadurch das Risiko für Magen-DarmGeschwüre oder Blutungen erhöhen kann |
| Phenytoin (Mittel zur Behandlung von Krampfanfällen), | da die Wirkung von Phenytoin verstärkt werden kann |
| Selektive Serotonin Wiederaufnahme-hemmer/SSRI (bestimmte Antidepressiva), | da diese das Risiko von Magen-/Darmblutungen erhöhen können |
| Lithium (Mittel zur Behandlung geistigseelischer Erkrankungen), | da die Wirkung von Lithium verstärkt werden kann |
| Probenecid und Sulfinpyrazon (Mittel zur Behandlung von Gicht), | da die Ausscheidung von Ibuprofen verzögert werden kann |
| Kaliumsparende Entwässerungsmittel (bestimmte Diuretika), | da dies zu einer Erhöhung des Kaliumspiegels im Blut (Hyperkalämie) führen kann |
| Methotrexat (Mittel, das zur Krebsbehandlung, aber auch in der Rheumabehandlung eingesetzt wird), | da die Wirkung von Methotrexat verstärkt werden kann |
| Tacrolimus und Ciclosporin (Mittel, die zur Verhinderung von Transplantatabstoßungen eingesetzt werden), | da es zu Nierenschädigungen kommen kann |
| Zidovudin (Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen), | da die gleichzeitige Einnahme von Nurofen zu einem erhöhten Risiko für Einblutungen in Gelenke (Hämarthrosen) und Hämatome bei HIV-positiven Hämophilie-Patienten (»Blutern«) führen kann |
| Sulfonylharnstoffe (Mittel zur Senkung des Blutzuckers), | da Wechselwirkungen möglich sind |
| Chinolon-Antibiotika, | da ein erhöhtes Risiko für Krampfanfälle besteht |
| Mifepriston (Mittel zum Schwangerschaftsabbruch), | da die Wirkung von Mifepriston verringert werden kann |
| Acetylsalicylsäure (geringe Dosis), | da sich der blutverdünnende Effekt verringern kann |
| Arzneimittel zur Blutverdünnung (wie z. B. Warfarin), | da Ibuprofen die blutverdünnende Wirkung dieser Arzneimittel verstärken kann |
| Voriconazol und Fluconazol (CYP2C0-Inhibitoren), gegen Pilzinfektionen, | da die Wirkung von Ibuprofen verstärkt werden kann. Eine Reduktion der Ibuprofendosis sollte in Betracht gezogen werden, insbesondere wenn hohe Dosen von Ibuprofen zusammen mit entweder Voriconazol oder Fluconazol angewendet werden. |
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