Hans J. WegnerDer Name von Hans J. Wegner (19142007) ist untrennbar mit seinen unbertroffenen Sthlen verbunden, mit denen er dem dnischen Design international zum Durchbruch verhalf. Jeder Designliebhaber hat einen Favoriten unter seinen rund 500 Entwrfen. Kaum eine Hochglanzzeitschrift zum Thema Inneneinrichtung kommt heute ohne den eleganten China Stuhl (1943) oder den Y Stuhl (1950) aus, und auf seinem mittlerweile nur noch schlicht The Chair genannten runden
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Der Name von Hans J. Wegner (1914–2007) ist untrennbar mit seinen unübertroffenen Stühlen verbunden, mit denen er dem dänischen Design international zum Durchbruch verhalf. Jeder Designliebhaber hat einen Favoriten unter seinen rund 500 Entwürfen. Kaum eine Hochglanzzeitschrift zum Thema Inneneinrichtung kommt heute ohne den eleganten China-Stuhl (1943) oder den Y-Stuhl (1950) aus, und auf seinem mittlerweile nur noch schlicht »The Chair« genannten runden Stuhl (1949) saß einst sogar John F. Kennedy. Der gelernte Möbeltischler Wegner schuf die Prototypen zumeist mit eigener Hand; er benutzte traditionelle Verbindungstechniken wie Schlitz und Zapfen oder Fingerzinken und ging dabei an die Grenzen des mit Holz machbaren, was seinen Designs unerreichte Eleganz verleiht. Auch der Humor blieb dabei nicht auf der Strecke, wie sein prachtvoller Pfauen-Stuhl (1947) oder der maskuline Ochsen-Stuhl (1960) beweisen, den man mit und ohne Hörner erwerben kann. (Deutsche Ausgabe ISBN 978-3-7757-3808-8)